„Wehr Dich!“ – Projekt an der Grundschule Oberzell – „Starke Kinder können sich besser schützen!“

Prävention ist uns wichtig, starke Kinder können sich besser schützen!

„Starke Kinder können sich besser schützen!“ – unter diesem Motto überreichten Helmut Schmeh, Geschäftsführer, und Uli Schuh, Vorstand der Bürgerstiftung Oberschwaben, einen Scheck über 1.500 Euro an Michaela Bollmann, Rektorin, und Martina Sieberz, Schulsozialarbeiterin der Grundschule Oberzell.

Jedes Kind ist einzigartig und etwas Besonderes. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehört es zu unserer Verantwortung, Kinder frühzeitig fit für das Leben in unserer Gesellschaft zu machen. Dazu zählt auch der sichere Umgang im Straßenverkehr – und ebenso wichtig: Kinder selbstbewusst, mutig und achtsam zu machen. Sie sollen lernen, auf ihr Bauchgefühl zu hören, sich vor körperlichen Übergriffen zu schützen und zu wissen, wo sie Hilfe finden können. „Mein Körper gehört mir – ich darf entscheiden, wer mir nahekommt.“ Ein deutliches, lautes „Nein“ zu äußern, will geübt sein.

Dank der großzügigen Unterstützung der Bürgerstiftung Oberschwaben sowie des Fördervereins, der den verbleibenden Betrag von 500 Euro übernommen hat, konnten alle Kinder der Grundschule Oberzell am „Wehr Dich“-Sicherheitskurs im Rahmen einer Projektwoche teilnehmen.

Corinna Schmid, Trainerin für „Wehr Dich“-Kurse für Grundschulkinder von der Heilpraxis-Ju in Tettnang, arbeitete eine Woche lang täglich mit den Klassen 1 bis 4. Im sicheren Rahmen konnten die Kinder durch Übungen und Rollenspiele Verhaltensweisen trainieren, die ihnen helfen, in gefährlichen Situationen sicher zu handeln. Sie lernten Befreiungs- und Fluchttechniken, die ihrem Alter und ihrer Größe angepasst sind. Dabei wurde deutlich, wie viel Kraft und Selbstbewusstsein schon in kleinen Kindern stecken, wenn sie ihre Rechte auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit kennen und einfordern.

Die Bürgerstiftung Oberschwaben freut sich, durch diese Förderung einen Beitrag zu leisten, Kinder stark, selbstbewusst und sicher aufwachsen zu lassen – ganz nach dem Motto: „Helfen und Gutes tun vor Ort“.